Premiere „Holiday on Ice“ in der Porsche Arena Stuttgart -
Die neue Show von „Holiday on Ice“ wurde im Vorfeld bereits als großes Fest beschrieben, das von den schönsten Momenten der Holiday on Ice Geschichte der letzten Jahrzehnte inspiriert worden sei.
So prangt über der Eisfläche ein überdimensional großer und bunter Wirbelwind, der je nachdem, welche Szene zu sehen ist, fröhlich oder auch mal bedrohlich aussehen kann. So allerlei bunte Gestalten tanzen unter dem Wirbelwind auf dem Eis. Es geben sich Stars und Sternchen, Vampire, Geister, Sirenen oder sogar Tiere die Ehre und verzaubern das Publikum durch ihre faszinierenden Choreografien und die wundervollen Kostüme.
Am 08. Dezember feierte die Show „Festival“ in der Stuttgarter Porsche Arena ihren gelungenen Auftakt. Diesmal mit dabei: Die Girlgroup Queensberry, die bei der Pro 7 Show „Popstars“ gegründet und mittlerweile in etwas anderer Formation große Erfolge feiert. Die Damen präsentieren zwei Songs auf dem Eis und überzeugen mit großem Talent und Souveränität!
Bereits die Eröffnungsszene „Red Carpet Gala“ stimmt auf das farbenfrohe Festival ein. Schillern posieren die Holiday on Ice Stars vor dem Publikum, die einzelnen Solisten werden stilecht vorgestellt und die gute Laune springt sofort auf das Publikum über.
Die Beattys, ein Eiskunstaufpaar, welches an die großen Zeiten des Eiskunstlaufes erinnert, folgt der Eröffnung. Zum großen Entsetzen der Zuschauer fällt ein Scheinwerfer auf die Bühne und der Solist fällt darüber. Doch was wie eine Panne aussah, entpuppt sich als gewollt und das anfangs harmonische Paar wird zur gelungenen Comedy Nummer.
Mit „My Piano“ wird die Stimmung wieder etwas gedrosselt. So wird gezeigt, wie ein Konzert Pianist noch ein letztes Mal auf seinem Klavier spielt, ehe es versteigert werden soll. In seinem traurigen Tanz auf dem Eis zeigt er seine Emotionen sowie seine Leidenschaft.
Nach dieser besinnlichen Shownummer ist es wieder an der Zeit für Stimmung. „Celebrate“,
eine Ensembleszene voller Tempo. Im Broadway-
Faszinierend uns mystisch geht es beim „Ghost Waltz“ zu. Eine junge Frau, ganz in weiß, ist gefangen in ihrem Alptraum. Sie landet in der Unterwelt, umgeben von Geistern und Mumien. Doch ein Mann mit Umhang, ganz in schwarz, verschafft sich Zugang zu ihrer Seele, fasziniert tanzt das Mädchen mit ihm und erliegt seinem Charme.
Nach der düsteren Unterwelt geht es in die farbenfrohe Welt des Ozeans. Sirenen schweben
über den Köpfen des Publikums. Ein großer Brunnen wird auf das Eis geschoben und
die Sirenen baden darin. Die Pracht des Meeres wird auch in „Sea Dreams“ real. Ab
sofort sind bunte Kugelfische auf dem Eis zu sehen -
Der zweite Akt beginnt klassisch mit dem Karneval in Venedig. Ein Magier führt durch
die Gassen und stellt so manch skurrile maskierte Gestalten vor. Ob große Spiegel
oder Jahrmarktpferde -
„Circles of love“ ist Flugakrobatik und Eiskunstlauf kombiniert. In einer außergewöhnlichen Choreographie zeigen die Protagonisten, wie sich diese beiden Elemente kombinieren lassen, dabei verblüffen sie mit ihrer Eleganz.
Nun geht es wieder komödiantisch zu. In „Animal House“ werden die Eiskunstläufer
zu Tieren. Jedes Tier zeigt, wie gut es tanzen kann -
Der „Bolero“ vereint Ballett mit Eiskunstlauf -
Das futuristische „Festival of light“ ist ein weiteres Highlight. Die Eiskunstläufer sind mit Leuchtbrillen ausgestattet und zeigen, wie Eiskunstlauf im 21. Jahrhundert aussieht.
„Rainbow Festival“ beendet die rund 2,5 stüdnige Show -
Bericht: Franziska Maier
Fotos: Stage Entertainment